Das Leben ist Veränderung

 

Ich weiß nun was los ist..

Sobald ich meine Arbeit erreiche, bin ich nicht mehr Ich. Die Andere ist dann plötzlich da. Eine Bekannte, aus früherer Zeit. Eine die es allen Recht machen möchte, jedem zur Hilfe eilt, eine die nicht bei sich ist, die neben sich steht mit einem riesen Lächeln im Gesicht. Sie kommt gut an, gibt jedem was er braucht oder erwartet. Sie vergisst sich dabei, unterhält die Leute , ist laut, lustig, dynamisch und aktiv. Doch manchmal frag ich mich, wie geht es eigentlich Mir? Und plötzlich ist sie weg. Ich verliere die Kontrolle und bekomme Angst, weil ich merke etwas zu tun, was Ich nicht bin und lass sie wieder weiter machen.

Ein Kollege meinte zu mir, wenn ich bei der Tür rein komme, sei es, als ob eine dunkle Wolke den Raum betritt. Das war der Schlüsselpunkt, der Moment der Klarheit und des plötzlichen Verstehens. Für mich ist es einfach nur noch eine Pflicht in die Arbeit zu kommen. Kein Vergnügen, keine Leidenschaft mehr. Was ist passiert?!
Ich grüße alle im vorbei gehen, nicht so strahlend wie sie es immer tut. Das verwirrt die anderen. Ich ziehe mich um, komme zurück, sehe nach meinen Terminen, bespreche, jammer und akzeptiere meine bevorstehenden Stunden in der Arbeit.

Mittlerweile ist es Gewohnheit. Stupide, leichte Arbeit. Vielleicht nicht für alle, aber es ist mein Empfinden. „Tue es wie dein Chef es verlangt und alles ist gut. Erwecke kein Aufsehen“, dass denkt sich die Andere, die so gar nicht ist wie ich..

Wer bin ich?
Wie viel Zeit spiele ich jemanden da draußen?

Ich möchte Ich sein!
Suche Kraft in meinen Raum,  umgeben von den Wäldern, sitze ich am Boden, bin beschützt von der Natur, der klaren Luft, der Leichtigkeit und Stille, der Farben und all meiner Sinne.

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Aufrecht, haltend und frei, da kann ich, Ich sein. In meinem Raum, der mich trägt und in dem ich mich fallen lassen kann. Der nur mein Kraftort ist. Ich spüre wie gut er mir tut. Er nimmt mich wie ich bin und hält mich, gibt mir Hoffnung und Vertrauen, führt  mich zu meinem Ich zurück. Lässt mir alle Zeit die ich brauche. Ich genieße, fühle, sehe, höre und  rieche. Wiege mich in dieser Vertrautheit. Nun bin Ich zuhause.

Himmel

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Ich nehme die Energie mit in meinen Tag. Lasse alle wissen wer ich bin. Schmunzle über die Andere wenn sie wieder auftaucht, beobachte sie wertfrei und komme wieder zurück zu mir, in meine Mitte.
Sie weiß es wird Zeit.
Ich danke ihr und lasse sie gehen…

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Es ist so weit, ich nehme die Zügel wieder selber in die Hand. Änder meine Situation, denn nur Ich kann es tun. Die Leute verstehen nicht, sie tuscheln und werten, aber das ist mir egal, denn so haben sie es immer schon getan.

Etwas löst sich mit dieser Entscheidung. Es fühlt sich gut und richtig an, erfrischend, frei und klarer.

Es darf wieder Neues entstehen und ich freue mich ungemein darauf !

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