5 Schritte um Gewohnheiten zu ändern

Ich durfte heute zum Hundesitten wieder zurück in mein Elternhaus. Das Haus liegt auf einem kleinen Berg und steht in Mitten des Wienerwaldes. Hier ist es ruhig, du hörst die Schneeflocken förmlich auf den Boden fallen, den Wind durch die Bäume und Äste zischen und deinen eigenen Atem. Ab und an raschelt irgendetwas hinter einem Busch, aber sonst bin da nur ich.

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Es ist fast alles noch wie damals. Zumindest sieht es von außen noch so aus. Ich öffne die Türe, werde herzlich empfangen, alle sind da. Der Geruch ist noch der selbe, ein heimeliges Gefühl kommt auf. Hier und da entdecke ich neue Dinge, aber vieles ist eben noch wie früher. Ich möchte meine Tasche in mein Zimmer stellen, da fällt mir ein, „mein Zimmer“ gibt es nicht mehr. Also lasse ich sie einfach irgendwo stehen. Meine Eltern machen sich auf den Weg, verabschieden sich, es wird viel gedrückt und geknuddelt, dass kenne ich so auch nicht von mir. Und dann bin ich allein, mit Luna, dem Hund.

Gewohnheiten sind wichtig für das Leben, sie geben uns Sicherheit und Vertrauen. Auch wenn es nicht mehr so ist wie früher, weiß ich, dass ich immer in dieses Haus kommen kann und darf.
Es ist Zeit für einen Spaziergang. Also gehe ich wie gewöhnlich die Waldroute von früher. Mit jedem Schritt komme ich wieder zu mir, in meine Mitte und ins Hier und Jetzt.


Auch ich habe mich verändert. Bin nicht mehr gefangen von gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, habe mich entschieden ehrlich zu mir zu sein, äußere Umstände und meine eigenen Gefühle bewusst anzunehmen. Denn was ist es schon wert, in der Vergangenheit oder der Zukunft zu denken/leben, wenn es der jetzige Augenblick doch verdient, bewusst erlebt und gelebt zu werden? Das ist doch der eigentliche Sinn im Leben!

Durch den spirituellen Einfluss meiner Mutter und die Mentaltrainer Ausbildung, habe ich noch aktiver und bewusster gelernt im Jetzt zu leben. Im Hinblick auf Gewohnheiten und dem nie enden wollenden Teufelskreis von schlechten Angewohnheiten, Alltagstrott und negativen Gedanken, gibt es ganz einfache Methoden, diese zu verändern und in eine positive Richtung zu lenken.

  1. Ich begann mir Gewohnheiten bewusst zu machen. 
    Zum Beispiel beim Heimweg, eine neue Route wählen, neue Kochrezepte ausprobieren, neue Musik hören oder ganz einfach statt mit rechts mal mit links die Zähne putzen.
  2. Erkenne den eigentlichen Grund dahinter. Was suche ich?
    Warum tun wir Dinge so wie wir sie tun, aus welcher Emotion und aus welchem gelernten Verhalten? Warum einfach?
  3. Ich bin dankbar für alles was bisher geschah.
    Erzähle diese Dinge meinem Spiegelbild, meiner Vertrauensperson oder gehe sie im Geiste durch, schreibe sie auf oder bedanke mich in einem Ritual dafür.
  4. Erschaffe mir mein neues Selbstbild/ setze mir neue Ziele.
    Kann dies auch schriftlich, mündlich oder sogar malerisch festhalten. Lese mir meine Ziele immer wieder durch, das motiviert und ich nehme wahr, wie ein wohltuendes, warmes und angenehmes Gefühl entsteht.
  5. Setze mir kleine Ziele und beginne mit dem ersten Schritt.
    Umgebe mich mit Gleichgesinnten, suche nach Inspiration in Büchern oder im Internet.

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Fang mit kleinen Dingen im Alltag an, mach kleine Schritte! Verändere sie, verändere die Sichtweise! Schau wie es dir damit geht und wie du dich damit fühlst! Mit etwas Geduld und Arbeit an dir, wirst du schon bald deine schlechten Gewohnheiten ablegen und neue, positive Kraft schöpfen!

Love,

Kathrin

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Wir freuen uns! :)

 

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