Wir sind alle Menschen, verschieden, aber doch gleich!

HUMAN – der erste Teil einer drei-teiligen Dokumentation, in der Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen interviewt werden. Unter anderem geht es um die Themen, Liebe, Missbrauch, Geld und Armut.
Jeder hat Herausforderung zu meistern, hat die Hoffnung, braucht Liebe und Nahrung. Wir sind alle Menschen, verschieden, aber doch alle gleich!

Human_2015_film_Official_Poster
Quelle: http://www.human-themovie.org/#press

Die Geschichten der Menschen sind ehrlich, hart, aber sehr aufrichtig. Es kommt zu berührenden und ergreifenden Begegnungen, zur Reflexion und Bedeutung unseres Seins, unglaublichen Gedanken und vielen starken Eindrücken von Menschen aus aller Welt. Unterbrochen werden die Interviews mit Sequenzen melodischer Musik und beeindruckenden Luftaufnahmen unserer Erde.

Der Film kann in ganzer Spiellänge auf Youtube angesehen werden. Human wird in Schulen, Kinos sowie im Internet gezeigt. Dem Regisseur, Yann Arthus-Bertrand war es wichtig, dass der Film raus in die Welt geht und für jedermann verfügbar ist.

Jede Geschichte war in ihrer Art und Weise sehr berührend. Ich habe die zwei für mich ergreifendsten und stimmigsten Interviews zusammengefasst. Zwei Leben die mich am meisten bewegt haben, die mich zum Nachdenken brachten und mit denen ich mich am meisten verbunden gefühlt habe.

Der Aborigine Mann
„Die großzügigsten Leute dich ich kenne haben kein Geld. So sollte es sein. Wenn wir kein Geld haben ändert sich unser Lebensstil. Sieh dir unsere Vorfahren an, in ihrer Sprache gab es kein „Bitte“ oder „Danke“, weil es gar nicht erst in Frage gestellt wird. Sie Teilen und Geben was sie haben. Heutzutage müssen wir Bitte und Danke sagen, müssen um die Dinge betteln. In der heutigen Welt ist alles MEINS. Wir teilen keine Dinge mehr. Das führt dazu, dass Geld uns als menschliches Wesen tötet, als Gesellschaft und als Menschenrasse. Wir verweigern anderen Menschen Nahrung, ihr Überleben und das alles nur wegen dem Geld… “

José Mujica
„Unsere Werte sind der Ausdruck unserer Gesellschaft in der wir leben. Wir klammern uns an ihnen fest. Ich war 10 Jahre im Gefängnis und habe viel darüber nachgedacht! Und das ist, was ich für mich herausgefunden habe: Entweder du bist glücklich mit wenig, ohne dich zu verausgaben, weil du das Glück in dir trägst, oder du kommst nicht weiter im Leben. Ich befürworte nicht die Armut, sondern die Ernsthaftigkeit dahinter. Wir haben eine konsumorientierte Gesellschaft erschaffen, welche unaufhaltsam kontinuierlich wächst. Du kaufst und wirfst die Dinge wieder weg. Aber das ist eigentlich unser Leben, das wir vergeuden. Wenn wir etwas kaufen, bezahlen wir nämlich nicht mit Geld, wir bezahlen mit der Zeit unseres Lebens, dir wir damit verbracht haben, das Geld zu verdienen. Der Unterschied ist nur, das wir keine Lebenszeit kaufen können…“

Der Film ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden der ihn sich ansieht und eine große Empfehlung von meiner Seite.

Love Kathrin

 

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