Sprachlos

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Es gibt so Phasen im Leben, da fehlen einem einfach die Worte. Man weiß nicht was man sagen oder schreiben soll. So geht es mir gerade. Mein Kopf ist voll. Mit Ideen, mit Gedanken, mit positiven Gefühlen. Aber ich schaffe es nicht, sie auszusprechen oder zu Papier zu bringen. In dem einen Moment glaube ich, ich kanns und im nächsten ist dieses Gefühl wieder weg. Der Gedanke verflogen.

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Ich mache enorme Gedankensprünge. Gerade schwelge ich noch in der letzten Urlaubserinnerung, schon bin ich wieder in der Arbeit und im nächsten Augenblick sehe ich mich am Feld stehen mit einem Footballhelm unterm Arm. Mit einem Augenblinzeln bin ich 20 Jahre zurück versetzt in meine Schulzeit und kurz darauf, male ich mir aus, wie mein Leben wohl in fünf Jahren aussehen wird.

So viel geistert in meinem Kopf herum. Sehr viel positives. Sehr viel wirres Zeug. Sehr vieles das jahrelang dort verborgen und tief vergraben lag. Meine Gedanken drehen sich um Leben. Um Tod. Um Liebe. Um Vergangenes. Und um Zukünftiges. Ich versuche meine Gedanken zu ordnen, sie zu kontrollieren, sie nieder zuschreiben. Aber es sind zu viele. Zu viele um sie in eine Reihenfolge zu bringen, dazu kommen sie zu willkürlich. Ich versuche sie auszusprechen. Schaff es aber größtenteils keine Worte dafür zu finden. Weshalb vieles unausgesprochen bleibt. Missverständnisse im Raum stehen bleiben. Gesagte Dinge, falsch interpretiert werden, weil ich sie selber nicht richtig interpretieren kann.

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Ich versuche Dinge aufzuschreiben, bin aber sprachlos und blockiert. Es fehlen mir die passenden Worte, um mein Gedankenchaos auf Papier zu bringen. Chaos klingt so negativ. Aber für mich ist es ein unheimlich positives Chaos. Es verändert sich gerade viel. Ich verändere mich. Viele neue Dinge passieren. Viel Gutes. Ich werde jeden Tag stärker. Mental. Veränderung geschieht immer nur zum Besseren. Altlasten werden losgelassen, dafür kommen neue an die Oberfläche. Aber nur ein gesunder Geist, ist stark genug, um mit der Vergangenheit fertig zu werden. Dinge loszulassen. Sich seine Fehler zu verzeihen. Anderen verzeihen, für Dinge die falsch gelaufen sind. Ich kann nicht ändern was passiert ist. Was passiert ist, ist passiert. Ich kann nur Dinge jetzt besser machen. Dinge für mich und meine Mitmenschen.

Einerseits geht es mir gerade richtig gut, andererseits fühle ich mich ein wenig verloren. Auf der Suche nach einem Grund. Dem Grund. Warum ich eigentlich hier bin. Vielleicht will mir das Leben, mit diesen Flashes die ich habe, zeigen, was ich alles schon erreicht habe, was ich alleine schon geschafft habe, wie stark ich eigentlich bin. Vielleicht will es mir sagen, du bist auf dem richtigen Weg, vielleicht aber auch das Gegenteil. Ich weiß es nicht. Noch nicht. Aber ich werde es raus finden. Meine Gedanken wieder ordnen. Und meinen Weg gehen. Meine Blockade überwinden und noch größere Hürden meistern.
Ich fühle mich jetzt bereit dazu. Ich spür es. Tief in mir drin, ein unendliches Vertrauen. Ich kann das. Wir alle können das. Schwierigkeiten überwinden. Die Prüfungen des Lebens bestehen, wenn es uns testet. Ich bin schon weit gekommen, aber noch lange nicht am Ziel. Es gibt noch viel zu entdecken da draußen, noch viel zu lernen und zu erleben. Der Weg ist das Ziel!

Euer Flo

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