Katzengeflüster

Morgens als erstes von seinem tierischen Mitbewohner geweckt zu werden. Ob nun Hund oder Katze, oder ein anderes Haustier, es gibt manchmal nichts schöneres als aufzuwachen und noch eine Runde mit ihnen zu kuscheln. Man genießt es die volle Aufmerksamkeit zu bekommen, liebevoll im Gesicht abgeschleckt zu werden, und seien wir mal ehrlich, wer mag es nicht, etwas so weiches und flauschiges zu streicheln?! Und, es ist bewiesen, dass beim Streicheln von Tieren, Glückshormone ausgeschüttet werden!
Wie wir das Zusammenleben mit einer hyperaktiven Katze und zwei Kaninchen managen, was man über sich selbst erfährt wenn man ein Haustier hat und was die angenehmen Vorteile eines Haustieres sind, erfährst du im heutigen Blogpost!

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Katze Ja oder Nein

Am Anfang steht die Entscheidung sich ein Haustier zu nehmen. Aber schon mit der Entscheidung sich ein Haustier zuzulegen, egal welches, kommt auch die Verantwortung sich darum zu kümmern. Denn ab jetzt sind wir für das Tier verantwortlich. Für viele ist das ein Punkt der Anfangs nicht bedacht wird und deswegen landen viele Tiere trauriger Weise auf der Strasse oder in Tierheimen.
Bei Kathrin und mir war das anders. Wir wollten unbedingt ein Tier. Eine Katze um genau zu sein. Zumindest für den Anfang mal, wer weiß was da noch kommt. Wir waren uns von Beginn an klar, was es bedeutet ein Haustier zu haben – sind wir doch beide mit Tieren groß geworden.
Das so ein kleines Kitten noch mal ne eigene Herausforderung ist, haben wir ganz schnell bemerkt. Balu sorgt schon dafür, dass uns nicht langweilig wird. Denn Katzen leben in Ihrer eigenen Welt und wir sind eigentlich nur Personal. Zumindest kommt es einem manchmal so vor.

Manchmal ist das Katzenleben schon sehr anstrengend!

Schenk mir Aufmerksamkeit, aber wann Ich will

Geschlafen wird wenn die Katze will. Und dann auch gerne den halben Tag durchgehend. Und nach dem Aufwachen braucht man natürlich ganz viel Aufmerksamkeit. Und wenn man die nicht bekommt, naja dann sorgt man eben dafür. Man jagt Geister durch die Wohnung die scheinbar hinter jeder Ecke lauern. Rücksicht auf Verluste wird dabei keine genommen. Gläser die im Weg stehen, ja die stehen halt im Weg, Pflanzen die blöderweise genau dort stehen, wo er sich gerade putzen muss, Kabel die genau auf seiner Laufroute aus der Wand kommen und Wände sind nur da, um die Tapete runterzukratzen oder sie als Sprungbrett für den nächsten Weltrekord im Hochsprung zu benutzen!
Um diesen Hyperaktivitäts-Attacken einigermaßen Herr zu werden, gibt’s bei uns das Beruhigungszimmer. Da ist es dunkel, Platz zum herumzischen und kaputt machen gibt’s nicht viel. Das ihm das natürlich nicht gefällt, ist klar, aber protestieren hilft nicht, nicht immer.

Erziehungsmaßnahmen

Und an diesem Punkt merkt man dann, welche Rolle man als Tier-Elternteil einnimmt. Entweder ist man der Gute (das wäre dann wohl ich) oder man ist der Böse (das wäre dann Kathrins Rolle). Meistens habe ich nämlich schon nach einigen Minuten Mitleid mit ihm oder sehe gewisse Dinge nicht so eng. Wie das am Esstisch oder auf der Küchenarbeitsplatte stehen. Kathrin greift da manchmal härter durch und ist konsequenter was die Erziehung unseres Kitten angeht.

Ich weiß nicht ob man das 1:1 auf das Verhalten mit Kindern übertragen kann, aber es ist schon interessant zu beobachten, wer welche Rolle bei der Erziehung einnimmt. Wie ist das bei dir?! Auf welcher Seite stehst du in Sachen Tier-Erziehung?!

Essensgewohnheiten

Das Thema Essen ist auch so ne Sache. Wenn er Hunger hat, teilt er uns das gerne lautstark mit, denn wir könnten ja auf ihn vergessen. Vor allem früh morgens findet er das besonders lustig, wir eher nicht so. Wer glaubt, dass hier ausschlafen am Programm steht, der irrt sich gewaltig. Nein, es ist 5.00 und wir haben nun mal eben jetzt gerade Hunger. Also muss auch irgendwer aufstehen. Blöd nur das Kathrin näher bei der Tür schläft. Sie wollte das so…

Aber all diese Dinge ob lustig, anstrengend oder nervig, sie haben eines gemeinsam: Sie bringen Leben in unsere vier Wände. Und das ist der größte und wichtigste Faktor. Ohne Balu wär unser Leben manchmal sehr eintönig und langweilig. Es ist immer jemand da. Wenn du bei der Tür reinkommst, wirst du gleich herzlichst empfangen. Und zu lachen gibt’s auch genügend. Das alleine sind schon genügend Gründe, warum wir einen Kater zu Hause haben. Weil es unser Leben enorm bereichert, weil wir uns dadurch selbst auch besser kennen lernen und neue Dinge über uns erfahren. Auch wenn Balu jetzt nicht der große Kuscheltiger ist, es genügt zu wissen, dass er einfach einen Meter daneben auf der Couch liegt. Das ist schon viel wert.

Nach dem Spielen am Balkon, erstmal ausruhen!

Ich könnte mir ein Leben ohne Haustier nicht mehr vorstellen. Irgendwie fehlt dann einfach etwas. Eine Leere entsteht. Und auch wenn Ruhe manchmal gut tut, aber im Endeffekt bin ich froh, dass uns Balu so auf Trab hält. Für uns gehören Tiere einfach dazu, nicht nur Balu, sondern auch meine zwei Kaninchen, Cookie und Snickers, die mich schon fast vier Jahre begleiten oder Luna, der Hund von Kathrins Eltern. Man kann sich vorstellen wie es zugeht wenn sie mal zu Besuch ist.
Während für manche vielleicht so ein tierischer Hausbewohner eine Belastung darstellt, können wir uns die Aufgaben die anfallen, gut aufteilen und auch im Urlaub ist es kein Problem, da sich immer jemand findet, der auf unser graues Wollknäuel gerne aufpasst.
Und das schönste an Tieren ist. Sie urteilen und bewerten nicht. Sie lieben dich so wie du bist, auch an schlechten Tagen. Und meist schaffen sie es deine Stimmung zu heben und dir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Jeder der den Wunsch hegt, sich eine Katze zu nehmen, dem können wir es sehr ans Herz legen, es auch zu tun. Dein Leben wird um ein vielfaches bereichert und versüßt. Es ist ein großes Geschenk ein so anmutiges und treues Wesen an seiner Seite zu haben.

Ich hoff du teilst unsere Erfahrungen?! Hast du andere Erfahrungen mit deinen tierischen Mitbewohnern?! Lass uns einfach einen Kommentar da!

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Euer

Flo (und Balu)

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