5 Tipps für einen entspannten Start in den Tag

Seit ich mir in der Früh bewusst Zeit zum Munter werden nehme, ist mein Tag um vieles entspannter geworden. Ich nehme mir nämlich schon morgens Zeit für mein körperliches und seelisches Wohlbefinden. Sei es um Tagzuträumen – um auf den Tag einzustimmen, die Stille zu genießen und einfach nur zu sein oder meine Ziele für den Tag zu definieren. 
Heute erzähle ich dir von meinen morgendlichen Ritualen und vielleicht ist auch das ein oder andere für dich dabei, was dir hilft, positiv und kraftvoll in den Tag zu starten!

Die ersten Sonnenstrahlen scheinen mir durch die offene Balkontür ins Gesicht. Ja, genau so sanft möchte ich jeden Morgen geweckt werden. Lächelnd öffne ich die Augen und blinzle der Sonne entgegen. Mein Blick wandert zu Flo, er schläft noch tief und fest. Ich strecke mich genüsslich und atme ein paar mal bewusst ein und aus.
Die Stadt scheint noch zu schlafen. Es wirkt so friedlich da draußen, sogar die Stille kann ich hören. Es ist Herbst geworden. Draußen wirbelt der Wind das Laub herum. Ein mir altbekanntes Geräusch aus der Kindheit, es beruhigt mich.

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Ein neuer Tag beginnt. Etwas neues darf entstehen.
Das morgendliche Aufstehen verlangt auch mir immer wieder etwas ab, aber ich möchte gerade den Morgen für mich nutzen. In meinem Tempo erwachen. Nicht schon in der Früh unter Strom stehen, gehetzt in der Wohnung herum laufen und nebenbei meinen Morgenkaffee trinken. Dass möchte ich nicht. Am Morgen nehme ich mir Zeit für mich. Mein Frühstück genieße ich in Ruhe, ohne Laptop oder Smartphone in der Hand. Denn ich habe festgestellt, wie ich meinen Tag starte, entscheidet darüber, wie er sich entwickelt.

Ein Glas Wasser zum munter werden

Mein erster Weg geht meist in die Küche. Nachdem wir Menschen zum Großteil aus Wasser bestehen (ja ich weiß das ist kaum vorstellbar), beginne ich gleich in der Früh mit einem Glas warmen Wasser. Dass bringt meinen Organismus in Schwung und hilft bei der Reinigung meines Körpers und Ausscheidung von Schadstoffen. Weiters wird das Lymphsystem angeregt und das Verdauungssystem gefördert. Manchmal schalte ich mir sanfte Musik dazu ein oder ich genieße einfach die Stille, dass hat nämlich auch einen ganz besonderen Zauber.
Anschließend werden die Tiere versorgt und ich bereite mir mein Frühstück zu. Kaffee, Joghurt, einen Apfel oder eine Banane, ja auch ein Brot mit selbstgemachter Marillenmarmelade von der Mama gönne ich mir gerne. Was mein Herz begehrt und wonach es mir gustet.

Mobilisation der Gelenke

Bis der Kaffee in der Bialetti fertig ist, mache ich sanfte Mobilisationsübungen, damit auch mein Körper langsam erwacht. Viele machen das wahrscheinlich automatisch noch im Bett, mal so richtig strecken und recke, dass tut doch einfach gut und unterstütz das Aufwachen! Dass mache ich so genüsslich wie mein Kater, Balu. Anschließend kreise ich meine Gelenke. Dabei fange ich mit meinen Zehen an und rolle sie. Von unten nach oben, die Sprunggelenke, Knie, Hüfte, Schulter, Ellbogen, Handgelenke kreisen. Zu guter Letzt den Kopf vor und zurück bewegen, sowie nach links und rechts beugen.

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Selbstmassage leicht gemacht

Dann wird auch endlich gefrühstückt und nebenbei mit Balu gekuschelt.
Darauf folgt das morgendliche Reinigungsritual, also ab ins Bad. Nichts geht über eine erfrischende und wohltuende Dusche. Ich bin ein riesen Fan von den Rituals Produkten. Da gibt es einen Duschschaum von der Reihe Happy Buddah, der so unglaublich gut riecht und sich total schmeidig und leicht verteilen lässt. Sich beim einseifen selbst eine bewusste Körpermassage zu gönnen, kann wahre Wunder wirken. Dass bringt mich mit mir selbst wieder in Kontakt und lässt mich achtsamer werden. Wir brauchen nicht immer jemand anderen der uns etwas gutes tut, denn man kann sich ab und an auch selbst was gutes tun. Genauso liebevoll creme ich meinen Körper ein, weil gerade in der kalten Jahreszeit, meine Haut sehr trocken ist.

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Zeit zum Atmen

Bisschen Schminke ins Gesicht und meine Wohlfühlkleidung übergezogen, nehme ich mir noch einen Moment des bewussten Atems. Dass geht ganz einfach. Ich möchte dabei meine Gedanken ein wenig zur Ruhe bringen und versuche an nichts zu denken.
Bei ca. 60 000 Gedanken die der Mensch so am Tag hat, genieße ich diesen Augenblick besonders. Dazu setze ich mich bequem hin, schließe meine Augen – um mich von der Umgebung nicht ablenken zu lassen – und atme tief in den Bauch ein. Halte den Atem für einen kurzen Moment und lasse ihn langsam wieder ausströmen. Diese Atempause fließt von ganz allein, ich muss dazu nicht verkrampft die Luft anhalten, denn mein Körper zeigt mir den Rhythmus sowieso vor.
Sollten meine Gedanken ab und an doch abschweifen, ärgere ich mich nicht, sondern richte meine Aufmerksamkeit einfach wieder auf den Atem. Dass ist zu Beginn gar nicht so leicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Ich mache diese kurze Atem-Meditation zwischen 10 und 20 Mal…

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In den Tag tanzen

Und bevor es dann auch wirklich los geht mit der Arbeit, dreh ich meine derzeitigen lieblings Lieder auf und tanz mich durch die Wohnung. Bewege mich zur Musik, wie es mein Körper möchte, nur für mich allein, ohne wertende Blicke anderer oder ein Scham Gefühl. Einfach bewegen, dabei gibt es keine Regeln. Und wenn ich ganz mutig bin, schließe ich dabei sogar meine Augen. Dazu kann natürlich auch gesungen, gesummt oder gepfiffen werden. Dass macht gute Laune und wenn wir uns albern dabei vorkommen, recht so, lachen wir über uns, dass zaubert ein Lächeln in unser Gesicht und genießen wir diesen Moment der puren Freiheit.
Sollte mal dafür keine Zeit sein, gehe ich die Stufen zur Ubahn immer zu Fuß rauf. Das sind ungefähr 100 Stufen und die kurbeln mein Herz Kreislaufsystem auch gekonnt an. Danach bin ich immer hell wach.

Hast auch du ein festes Morgenritual? Bist du eher Morgenmuffel oder schon früh morgens ein Energiebündel?
Wenn du dich von meinen Tipps inspiriert fühlst, empfehle ich dir, immer nur eine Kleinigkeit in dein Morgenritual einzubauen. Ansonsten verliert sich die Leichtigkeit, wenn man schon morgens eine To-Do Liste abarbeiten muss. Lass es fließen, tue das, was dir gut tut und hab einen traumhaften Tag.

LOVE

Kathrin

Mentaltraining

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