Unter Druck [Tagebuch]

Langsam aber sicher steigt der Druck in der Gruppe. Die Abschlussprüfung ist nur noch knapp 10 Wochen weg. Es gibt viel zu lernen und viel zu trainieren.
Unser Ziel ist es in 5 Übungen bestimmte Kraftwerte zu erreichen. Während manche sich spielend leicht tun, ist es für mich eine enorme Herausforderung, das Limit zu erreichen. Vier bis Fünf mal bin ich momentan im Gym, um wie ein Verrückter zu trainieren. Das Ziel vor Augen. Den Druck mach ich mir natürlich selber auch. Ich brauche das irgendwie. Auf etwas scheinbar Unmögliches hinzuarbeiten. Der Wahnsinn treibt mich an. Der Fokus ist nur auf dieses eine Ziel ausgerichtet, weshalb andere Dinge im Augenblick etwas auf der Strecke bleiben!

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Wir als Gruppe pushen und unterstützen uns gegenseitig. Motivieren uns in gemeinsamen Trainingseinheiten. Der Zusammenhalt in dieser Gruppe ist unglaublich. Freundschaften sind entstanden, gemeinsame Projekte laufen und wenn jemand ne Frage hat oder nicht weiter weiß, sind alle anderen da und helfen sofort!

Gruppendynamik

Der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Zu keiner Zeit. Auch bei aller Ernsthaftigkeit, die wir in diese Ausbildung stecken. So auch nicht am Wochenende in Wiener Neustadt, wo sich alles um Drückbewegungen gedreht hat. Richtige Übungsausführung, Möglichkeiten das Ganze auch ohne Geräte zu Hause auszuführen und natürlich der Übertrag auf den Alltag, wie dir diverse Übungen helfen können, möglichst sicher und verletzungsfrei durch den täglichen Wahnsinn zu kommen.

Alle waren mit vollem Einsatz dabei. Was an den motivierten Gesichtern, während des Bankdrückens, gut zu erkennen ist!

Coach Alex Pürzel steht mit breitem Wissen und hilfreichen Tipps immer zur Seite. Hier merkt man seine jahrelange Erfahrung im Sport, die er an uns weiter gibt. Auch wenns schwer fällt, alles zu behalten, versucht man jedes seiner Worte aufzusaugen und für sich etwas nützliches und brauchbares daraus ziehen.

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Druck im Leben

Auch im Leben braucht man gelegentlich Druck. Druck etwas zu tun oder zu ändern. Ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine scheinbar unüberwindbare Hürde, doch mit Leichtigkeit zu nehmen. Meist machen wir uns den Druck selber, oft kommt er auch von ausserhalb. Dieser Druck von anderen kann aber fatal sein. Es werden Dinge von uns erwartet, die einfach nicht unseren Werten und Lebensweisen entsprechen, wir fühlen uns überfordert, kommen nicht mit, scheitern.
Sich selbst ein gewisses Maß an Druck machen, ist sicher förderlich. Zumindest für mich. Ohne Druck und ohne genaues Ziel, läuft es einfach nicht. Die richtige Dosis ist entscheidend. Zuviel Druck macht auch kaputt und lässt uns gegen die Wand fahren. Zu all dem selbstauferlegten Druck, gehört zu jedem Erfolg natürlich auch eine Portion Leichtigkeit und Entspanntheit dazu. Da den Mittelweg zu finden ist für viele schwierig. Ich habs für mich jetzt geschafft.

Nach anfänglichen Zweifeln und negativen Gedanken, bin ich jetzt auf einem guten Weg. Ich werde von Woche zu Woche in allen Bewegungen stärker, das motiviert zusätzlich. Ja auch wenn nur noch wenig Zeit bleibt, irgendwas sagt mir, ich schaff  das! Und wie ich das schaffen werde!

Ich bin dankbar, dass ichs bis hierher geschafft habe, schon einen großen Teil meines Weges gegangen bin. Nur noch ein bisschen, dann bin ich am Ziel und doch wieder am Anfang.

Euer Flo
Meine bisherigen Tagebucheinträge:

Auf festen Beinen stehen
Alles läuft nach Plan
In meiner Mitte
Weg zur Kraft

 

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