One Night In Salzburg

Oh Salzburg, du hast mich wiedermal verzaubert. Mitte Mai ging es für mich, eine Freundin und Lea dem Hund in die Geburtsstadt von Mozart. Ganz auf Oldschool sind wir mit dem Zug am Sonntag um 6.50 von Wien losgefahren und um 10.00 am Hauptbahnhof angekommen.

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TAG 1

Wir Mädls wollten raus aus der Stadt, die Tapeten wechseln, den Alltag hinter uns lassen, den Kopf frei machen und neue Inspiration finden. Dafür muss man ja nicht immer gleich weit weg fliegen. So früh morgens beschlossen wir uns ein ausgiebiges Frühstück bei LUDWIGS zu gönnen. Normalerweise isst man hier Burger in allen Variationen, doch auch das Sonntagsfrühstück ist ein guter Tipp! Uns gefiel es so gut, dass wir unbedingt am nächsten Tag die Burger probieren wollten, doch da hatten sie leider Ruhetag. Also nicht an einem Montag vorbei schauen ;-).

Mit vollen Bäuchen ging es weiter ins Hotel Hofwirt. Das Gepäck abgeben und ab ins Zimmer noch schnell frisch machen. Die Nacht in dem schlichten aber modern eingerichteten Zimmer mit Dusche, Internet, Fernseher und riesen Frühstücksbuffet hat uns pro Person nur 40,- gekostet. Eine Occasion für uns. Wer ein Hotel in der Neustadt von Salzburg sucht, ist hier bestens aufgehoben.

Unser nächster Stop waren die Wasserspiele in Hellbrunn.

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Ein erfrischendes Ausflugsziel auch für Hunde, denn so viel kann ich sagen, wir kamen nicht trocken aus dem Schlosspark. Das besondere an diesen Wasserspielen, ist das dort alle „Spiele“ ausschließlich mit Wasserkraft betrieben werden. Für die damalige Zeit, (1613 erbaut) war das wie Magie und auch heute ist es eine sehr beliebte Attraktion. Auf jeden Fall an heißen Sommertage zu empfehlen.

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Super lustig war die Tour auch auf Grund unseres Guide – dessen Name ich leider nicht weiß – aber du wirst wissen wen ich meine, wenn du dort warst!
Danach spazierten wir noch durch den Schlosspark (hier darf man sogar kostenlos hinein), wo einige Menschen die blühende Natur und das wunderschön gepflegte Gelände genossen.

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Von hier aus gibt es einen kleinen Weg, der gleich zum Tierpark führt. Ich bin mittlerweile nicht mehr so der Zoo-Fan, da mir die Tiere einfach nur leid tun. Der Tierpark in Hellbrunn ist in einen Berg hineingebaut, somit sind die Tiere eigentlich in der Natur. Es ist auf jeden Fall nicht zu vergleichen mit Schönbrunn. Klar war ich immer wieder erstaunt was für Tiere es dort gab und vor allem in welcher Nähe, man diese in ihrem Lebensraum beobachten kann. Jetzt war ich einmal dort, das ist gut und wird auch dabei bleiben. Auch hier durfte Lea mit hinein!

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TAG 2

Am Montag ging es auf die Burg Hohensalzburg. Obwohl ich schon oft in der Stadt war, hatte ich die Festung noch nie von innen gesehen. Sogar Lea durfte mit in der Gondel fahren die uns hinauf auf die Festung brachte. Allerdings durfte sie oben nicht ins Museum hinein, was sehr schade war. In das Museum ging ich deshalb allein und erkundete die Räumlichkeiten, bestaunte alte Möbel, Utensilien und las mich durch die Geschichten von früher. Die kurzen Texte in jedem Raum gaben einen guten Überblick, wenn man keine Tour bucht so wie ich. Das ganze Gelände ist riesig und bietet einen atemberaubenden Ausblick über Salzburg, schon allein deshalb würde ich es jedem zumindest einmal ans Herz legen. (Gondelfahrt und Museum 12,-)

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Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt und über die bekannte „Liebesbrücke„, der Makartsteg, der von unendlich vielen Schlössern geziert wird, gönnten wir uns, am Ufer der Salzach mit Blick auf die Festung, eine Pause. Hier trafen wir auf David, wobei eher David auf uns traf. Wie auch immer, ein Deutscher, Alleinreisender, sich suchender App-Entwickler, mit dem wir über die Vor und Nachteile vom Leben in Wien und Salzburg quatschten. Genau solche Momente gefallen mir persönlich am aller besten auf Reisen. Zuerst waren wir Mädls natürlich verunsichert, warum uns ein fremder Typ, der gerade an uns vorbei spazieren wollte, anspricht. Aber nur durchs Reden kommen die Leute halt zusammen und so seltsam die Situation in dem Moment auch war, so cool fand ich sie im Nachhinein.

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Zum krönenden Abschluss besuchten wir den wunderschönen Mirabellgarten, wo wir uns noch in den letzten Sonnenstrahlen badeten, um anschließend wieder die Heimreise anzutreten.

Besonders an Salzburg mag ich, dass die Stadt so kleine und überschaubare ist, und man sich im Nu zurecht findet. Umgeben von Bergen, die zur Zeit vom saftigen Grün überzogen sind und die, vor allem dadurch, gewonnene frische Luft sowie – als viertes im Bunde um alle Elemente zu vereinen – die Salzach, vereint Salzburg was mein Herz begehrt. Für mich war der Roadtrip auf jeden Fall Balsam für die Seele. Ab und an brauche ich diesen, wenn auch kurzen, Ortswechsel, um mein System wieder runter zu fahren, ein kleiner Restart, den Alltag mal beiseite zu lassen, um einfach nur das Leben zu genießen und zu feiern.
Zuhause angekommen, kamen mir die 48h weg, eher mehr wie vier Tage unterwegs vor und das, ist ein gutes Zeichen… wo es wohl als nächstes hingehen wird?

LOVE Kathrin

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