Life Update

In meinem letzten Beitrag, habe ich kurz erwähnt eine neue Ausbildung zu starten. Bei jener Ausbildung handelt es sich um das psychotherapeutische Propädeutikum. Wem das kein Begriff ist, verständlich, ich habe auch erst seit kurzem eine ungefähre Ahnung was auf mich zu kommen wird. Doch es wird eine spannende Zeit, über die ich auf dem Blog hin und wieder schreiben werde. Ich freue mich wenn du mitkommst!

Das Propädeutikum..

..ist wie eine Art Grundausbildung (2-3 Jahre) um sich anschließend für ein Fachspezifikum (4-8 Jahre) zu entscheiden. Einige werden vielleicht stöhnen bei der Dauer, aber mich macht es einfach nur glücklich. Ich bin ein Mensch der ständig lernen möchte. Das kann anstrengend sein für jemanden der diesen inneren Drang nicht verspürt. Für mich ist es eine Qual wiederum nicht dazuzulernen. Bücher können mir in der Phase des „Sparens für die nächste Ausbildung“ ein wenig Befriedigung verschaffen. Allerdings ist das Erleben einer Ausbildung, wie es viele von euch bestimmt kennen, etwas ganz wertvolles, prägendes und eine sehr intensive Erfahrung.

Mein Praktikum

Im Zuge dessen ist es gesetzlich vorgeschrieben auch praktische Erfahrung zu sammeln. Die folgende Formulierung ist für meinen Geschmack etwas extrem, aber so steht es nun mal geschrieben:
Es ist Pflicht ein Praktikum zu absolvieren: in Umgang mit verhaltensgestörten oder leidenden Personen in einer im psychosozialen Feld bestehenden Einrichtung des Gesundheits- oder Sozialwesens unter fachlicher Anleitung.
Was ich zum Beispiel nicht wusste, auch alte Menschen gelten als leidend, weil man davon ausgeht das ihnen immer irgendetwas weh tut. (Genau deshalb mache ich übrigens Sport, damit ich mal nicht in diese Schublade gesteckt werde. Na wenn das mal kein Ansporn ist.)

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Jung & Alt – Generationen im Dialog

Nach langer Recherche habe ich mich für den Verein Jung & Alt entschieden. Jeder darf Mitarbeiten, der Wert auf zwischenmenschliche Begegnung legt und gerne einsame, auch pflegebedürftige Menschen begleiten möchte.
In einer Gesellschaft, in der Jugend als Ideal gilt, kann die Begleitung älterer Menschen vielerlei Einblicke eröffnen.
Wer es vielleicht nicht weiß, ich habe weder mütterlicher- noch väterlicherseits Großeltern. Die Kommunikation und der Kontakt mit ihnen, war mir aber immer sehr wichtig.Immer noch habe ich das Bild in meinem Kopf mit Oma in der Küche zu backen während sie mir ihre Liebesgeschichten erzählt. Sowie mit Opa im Garten fangen spielen und anschließend bei Kakao und Kuchen Karten zu spielen.
Für mich waren meine Großeltern nicht die alten, gebrechlichen, langsamen Menschen, welches Bild viele wahrscheinlich von der älteren Generation haben. Viel mehr sind sie doch die weisen, erfahrenen Familienmitglieder, von denen man Unmengen lernen kann. Natürlich muss man sich anpassen an gegebene Situationen, aber ganz ehrlich, das nimmt doch endlich mal das Tempo aus dem Alltag raus. Tut der Seele auch mal gut. Und wenn jeder seine Meinung haben darf und dem anderen einfach nur zuhört ohne ihn von seiner Meinung überzeugen zu wollen, kann es nur ein großartiges Miteinander sein.
Leider sind das teilweise nur Wunschvorstellungen, wie ich es gern gehabt hätte. Umso mehr freue ich mich, die Möglichkeit zu bekommen, wieder den Kontakt zwischen jung und alt in meinem Leben herzustellen. Mit großer Vorfreude, Respekt und Neugierde blicke ich einer neuen Phase in meinem Leben entgegen.

LOVE

Kathrin

www.jungundalt.at

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