Die Angst vor dem „Allein Sein“

Was bedeutet es für dich allein zu sein?
Ist es dir wichtig auch mal allein sein zu können?
Ist allein sein, wenn du in einer unbekannten Stadt in der Ubahn zur rush-hour stehst und niemanden kennst?
Oder ist allein sein, sich mit niemanden verbunden zu fühlen oder gar verstanden?
Wann bist Du allein?
Und wann fühlst Du dich allein?

Allein sein

Ich bin darauf gekommen, ich kann ganz gut mit mir, auch allein. Es muss nicht ständig jemand für mich den „Clown“ machen. Damit meine ich zum Beispiel immer etwas unternehmen zu müssen, etwas „sinnvolles tun, Gespräche zu führen, körperliche oder geistige Arbeit zu tätigen oder das Verlangen nach einer ununterbrochenen Beschallung von Radio oder Fernseher. Für mich braucht es viel mehr einen Ort, an dem ich mich zurück ziehen kann. An dem ich mal allein sein kann. Ich brauche die Möglichkeit mich fallen zu lassen und nicht unvorbereitet auf äußere Reize reagieren zu müssen. Solche „Räume“ wechseln im Leben, müssen manchmal aktiv gesucht und neu gestaltet werden.

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Wie ich in meinem letzten Beitrag angemerkt habe, bin ich vor kurzem umgezogen. Ich gestalte mir nun einen neuen Raum. Allein.
Manchmal hat man ganz konkrete Vorstellungen von Momenten, Dingen und Menschen und irgendwann merkt man, es hat sich etwas verändert. Man hat sich verändert. Gefühle. Einstellungen. Ziele. Interessen. Und so passt die Realität nicht mehr, zur der vor Jahren gedachten und gewünschten Vorstellung.
Solche Phasen kommen schleichend, verursachen häufig Unzufriedenheit, Unverständnis, Antriebslosigkeit, was sich widerrum in Diskussionen ausdrückt, sowie Emotionen wie Ärger, Wut, Trauerigkeit,… Dass hat alles seine Berechtigung, nur wenn wir auf Dauer verärgert, wütend oder traurig sind, macht das Leben keinen Spaß mehr. Diesen Teufelskreis zu erkennen, benötigt ein erfahrenes Bewusstsein und den Willen sein Leben selbst gestalten zu wollen. Proaktiv sein, und nicht auf Lebenssituationen ausschließlich zu reagieren. Dass kann anstrengend sein, denn es bedeutet Arbeit und dieses Erkennen und vielleicht auch Eingestehen benötigt eine Menge Mut. Mut, der auch mich in manchen Lebenssituationen verlassen hat, obwohl ich mich mit mir selbst und dem Thema „Mensch Sein“ beschäftige, darf auch ich hier auf unseren Planeten ganz wichtige und lehrreiche Erfahrungen machen. Ich sage bewusst darf, denn dieser Blick auf das Leben und die herausfordernden Situationen, lassen mich die Schwere leichter erfahren. Diese Haltung macht es mir möglich, mich nicht gefangen zu fühlen von den Dingen die mir zustoßen und die das Leben nun mal mit sich bringt. Denn der größte Irrglaube ist doch (wahrscheinlich heutzutage mehr denn je, auf Grund der sozialen Netzwerke), dass es allen anderen besser geht und deren Leben lebenswerter wäre.

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Langsam aber doch, bekommt mein neuer Raum einen gewissen Charm. Besonders gefällt mir mein neues Bild mit der Waldlichtung.

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Was ich bin

Ich bin eine mutige, eine laute aber vor allem eine Frau die Hoffnung hat, durchhält und aushält. Das sind alles wunderbare Eigenschaften, solange man sie bedacht lebt. Damit meine ich an erster Stelle eigentlich für sich nutzt und nicht für andere. Die anderen sind wichtig, aber bin ich ein Häufchen Elend, hat mein Umfeld nicht viel davon. Das klingt anfangs sehr egoistisch, doch im Grunde solltest du dir, ich mir und jeder sich am nächsten sein. Natürlich ist das immer ein Wechselspiel im Leben, aber das zu erkennen oder besser gesagt sich daran zu erinnern ist so unbeschreiblich wichtig. Wichtig für mich. Wer kann wissen was Ich brauche, wenn nicht Ich? Wer kann am besten auf Mich acht geben und für Mich sorgen, wenn nicht Ich? Und geht es mir gut, kann ich all meine Energie und Zeit meinen Liebsten schenken! Genau das habe ich gemacht..

allein
See what happens – Just Breathe – Forest Sunrise – Love

 

Wenn sich alles verändert, verändere alles

Wie es so schön in einem Buch von Neale Donald Walsch heißt, „Wenn sich alles verändert, verändere alles.“ In meinem Leben verändert sich gerade alles. Gefühlt alles. Schließlich bin ich noch immer ich und das ist ganz viel. Es sind mehr die äußeren Umstände. Umstände die mir so lange Angst gemacht haben. Umstände die ich mir nicht zugetraut habe. Umstände die mich wieder glücklich machen. Und genau das, bin ich jetzt in meinen eigenen Vier Wänden. Mit neuen Wandbildern, aber altem Ich. Allein mit mir, glücklich und ohne Angst.

LOVE

Kathrin

In freundlicher Zusammenarbeit mit Desenio
Posters & Bilderrahmen sind von DESENIO!
Mit dem Code “AWARE” erhaltest
du 25% auf alle Poster vom 30.1 – 1.2.2017
(The code is not valid on  handpicked-/collaboration posters or frames)

 

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